Strandsatzung
Definition
Eine Strandsatzung ist die kommunale Rechtsvorschrift, mit der eine Gemeinde die Nutzung ihrer Strandflächen regelt, einschließlich der Frage, wann Hunde dort erlaubt sind.
Was Strandsatzung in der Praxis bedeutet
Sie ist der Grund, warum es am Strand keine Landesregel gibt, an die man sich halten könnte. Jede Küstengemeinde setzt ihr eigenes Sperrfenster, ihre eigenen Abschnitte und ihre eigene Leinenregel. Die Sperrzeiten der hier erhobenen Orte enden an sechs verschiedenen Terminen, und Rostock hat seine Satzung im Mai 2026 geändert.
Wo Strandsatzung im Gesetz steht
Amtsblatt oder Satzungsverzeichnis der jeweiligen Gemeinde
2 Begriffe, mit denen Strandsatzung verwechselt wird
- Landeswaldgesetz
- Das Landesrecht regelt Wald und freie Landschaft, nicht den Badestrand. Beide Regeln gelten nebeneinander, nicht anstelle voneinander.
- Nationalparkverordnung
- Im Nationalpark Wattenmeer und im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft geht die Schutzgebietsverordnung vor. Deshalb gilt dort die Leine auch dann, wenn die Gemeinde nichts sagt.
So wird diese Seite zitiert
hundeorte.de: Strandsatzung. Stand 27.08.2026. https://hundeorte.de/lexikon/strandsatzung/
2 Regeln, in denen Strandsatzung vorkommt
Kein amtliches Angebot, keine Rechtsberatung im Einzelfall und keine Rechtsdienstleistung nach dem RDG. Verbindlich ist die Auskunft der zuständigen Stelle. Gemeinden dürfen jederzeit verschärfen.