Schutzgebietsverordnung
Definition
Eine Schutzgebietsverordnung ist die Rechtsvorschrift, mit der ein Naturschutzgebiet, ein Nationalpark oder ein Vogelschutzgebiet ausgewiesen und seine Nutzung geregelt wird.
Was Schutzgebietsverordnung in der Praxis bedeutet
Sie ist der Grund, warum es auch in Ländern ohne Landesregel Anleinpflichten gibt. In Bayern und Sachsen steht die Leine nicht im Landesgesetz, aber in den Verordnungen der einzelnen Gebiete, etwa im Naturschutzgebiet Dresdner Elbtalhänge mitten in der Stadt. Sie geht kommunalen Regeln vor.
Wo Schutzgebietsverordnung im Gesetz steht
Amtsblatt des ausweisenden Landes oder Kreises, je Gebiet einzeln
1 Begriff, mit dem Schutzgebietsverordnung verwechselt wird
- Landschaftsschutzgebiet
- Im Landschaftsschutzgebiet sind die Auflagen in aller Regel schwächer als im Naturschutzgebiet. Eine Anleinpflicht steht dort seltener drin.
So wird diese Seite zitiert
hundeorte.de: Schutzgebietsverordnung. Stand 27.08.2026. https://hundeorte.de/lexikon/schutzgebietsverordnung/
2 Regeln, in denen Schutzgebietsverordnung vorkommt
Kein amtliches Angebot, keine Rechtsberatung im Einzelfall und keine Rechtsdienstleistung nach dem RDG. Verbindlich ist die Auskunft der zuständigen Stelle. Gemeinden dürfen jederzeit verschärfen.