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Befriedetes Besitztum

Definition

Ein befriedetes Besitztum ist ein Grundstück, das durch eine Einfriedung gegen das Betreten durch Unbefugte gesichert ist.

Was Befriedetes Besitztum in der Praxis bedeutet

Der Begriff bestimmt, wo die allgemeine Anleinpflicht endet. In Berlin und Hamburg gilt sie außerhalb des eigenen eingefriedeten Besitztums, also überall außer im eigenen Garten. In Mehrfamilienhäusern gilt sie zusätzlich außerhalb der eigenen Wohnung, also auch im Treppenhaus.

Wo Befriedetes Besitztum im Gesetz steht

Paragraf 8 HundeG für Hamburg, HundeG Bln für Berlin

1 Begriff, mit dem Befriedetes Besitztum verwechselt wird

Umfriedete Fläche
Im saarländischen Jagdrecht kommt es darauf an, ob der Hund die Fläche verlassen kann. Ein niedriger Zaun, den er überspringt, befriedet nicht.

So wird diese Seite zitiert

hundeorte.de: Befriedetes Besitztum. Stand 27.08.2026. https://hundeorte.de/lexikon/befriedetes-besitztum/

2 Regeln, in denen Befriedetes Besitztum vorkommt

Kein amtliches Angebot, keine Rechtsberatung im Einzelfall und keine Rechtsdienstleistung nach dem RDG. Verbindlich ist die Auskunft der zuständigen Stelle. Gemeinden dürfen jederzeit verschärfen.