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Hundehotels in Deutschland

Jedes andere Verzeichnis zeigt Ihnen die Hotels, die für sich werben. Dieses zeigt Ihnen alle Hotels eines Ortes und daneben, was jedes einzelne zu Hunden sagt. Auch die, die ablehnen, und die, die schweigen.

Kurz beantwortet

In 13 Orten steht der vollständige Hotelbestand, zusammen 561 Hotels, und jedes Haus mit Internetauftritt wurde auf seiner eigenen Seite gelesen. 112 sagen Hunden ausdrücklich zu, 39 nehmen sie nach Absprache, 28 lehnen ab. Bei 382 Häusern ist im Netz nichts zu finden. Das sind 26,9 Prozent des Bestands mit einer Zusage. Zwischen den Orten reicht die Spanne von 10 bis 40,6 Prozent.

Orte vollerhoben
13
vollständiger Bestand, kein Ausschnitt
Hotels im Bestand
561
aus OpenStreetMap
Mit Zusage
112
dazu 39 nach Absprache
Gebühr veröffentlicht
64 von 151
5 bis 30 Euro je Nacht

Warum hier auch die Hotels stehen, die keine Hunde nehmen

Ein Verzeichnis, das zwanzig hundefreundliche Hotels einer Stadt aufzählt, beantwortet die Frage nicht, die man eigentlich hat. Zwanzig von 25 Häusern wäre eine hundefreundliche Stadt, zwanzig von 300 wäre das Gegenteil, und die Liste sieht in beiden Fällen gleich aus. Deshalb steht am Anfang jeder Ortsseite nicht die Auswahl, sondern der vollständige Hotelbestand aus OpenStreetMap. Erst danach wird gezählt.

Geprüft wird auf der Seite des Hauses selbst, nicht auf einem Buchungsportal und nicht in einem anderen Verzeichnis. Der Satz, auf dem die Einstufung beruht, steht bei jedem Haus im Wortlaut mit dabei, samt Adresse und Prüfdatum. Wer widerspricht, kann nachlesen, was dort stand.

Was gemessen wird, und was nicht

Gemessen wird die veröffentlichte Hunderegel. Nicht gemessen wird, ob ein Haus, das nichts schreibt, den Hund am Empfang trotzdem hereinlässt. Diese Unterscheidung ist der ganze Unterschied zwischen einer Erhebung und einer Behauptung, deshalb steht sie hier oben und nicht im Kleingedruckten.

nimmt Hunde
112
auf Anfrage
39
nimmt keine
28
keine Angabe
382

Die vierte Gruppe zerfällt noch einmal in drei, und die drei bedeuten Verschiedenes. Bei 135 Häusern führt OpenStreetMap überhaupt keinen Internetauftritt. 58 Betreiber untersagen in ihrer robots.txt den maschinellen Abruf; das wird eingehalten, auch wenn die Angabe damit fehlt. Die übrigen 176 Häuser haben eine gelesene Seite, auf der zu Hunden nichts steht. Nur der letzte Fall ist eine Aussage des Hauses.

13 Erhebungsorte in 12 Bundesländern

Die Erhebungsorte sind bewusst gemischt: eine Ruhrgebietsstadt neben einem Nordseebad, ein Schwarzwaldort neben einer Landeshauptstadt. Ob eine Stadt oder ein Ferienort hundefreundlicher ist, lässt sich sonst nicht sagen, und die Antwort fällt deutlicher aus als erwartet.

Vollständig ist die Karte damit nicht. Für 4 Bundesländer liegt noch kein Erhebungsort vor: Berlin, Hamburg, Sachsen, Thüringen. Berlin und Hamburg fehlen dabei aus einem eigenen Grund: Dort liegen 535 beziehungsweise 321 Hotels, und eine Vollerhebung dieser Größe ist noch nicht geleistet. Eine Auswahl daraus danebenzustellen würde die Anteile unvergleichbar machen, deshalb steht dort lieber nichts.

Hundehotels nach Stadt

Jede Seite führt den vollständigen Hotelbestand ihres Ortes: erst eine Übersicht zum Überfliegen, dann jedes Haus einzeln mit Gebühr, Hausregel und dem Satz, auf dem die Einstufung beruht. Auch die Häuser, die ablehnen, und die, zu denen nichts zu finden war.

Wo der größte Teil der Hotels Hunde nimmt

Der Anteil rechnet die Häuser mit Zusage und die auf Absprache gegen den gesamten Hotelbestand des Ortes. Er ist damit die vorsichtigste aller möglichen Zahlen: Jedes Haus, dessen Regel nicht zu beschaffen war, zählt im Nenner mit und drückt den Anteil. Die vollständige Rechnung mit beiden Bezugsgrößen steht in der Auswertung.

Warum hier kein Preisniveau steht

Ein Kostenniveau je Haus, von günstig bis gehoben, war fest eingeplant. Die Rechnung dafür steht bereit und ist einfach: der niedrigste Preis, den das Haus selbst veröffentlicht. Nur veröffentlicht ihn fast keines. Von 561 geprüften Häusern nennt genau eines auf der eigenen Seite überhaupt einen Ab-Preis. Alle anderen führen zur Buchungsmaske, und die kennt keinen Preis ohne Datum.

Das ist selbst ein Befund und keine Lücke der Erhebung: Der Preis eines Hotelzimmers ist in Deutschland keine veröffentlichte Angabe mehr, sondern eine Auskunft auf Anfrage. Ein Preisniveau daraus zu schätzen hieße, es zu erfinden. Was stattdessen bei jedem Haus steht, sind zwei Angaben, die tatsächlich vorliegen: die amtliche Sterneklassifizierung, soweit OpenStreetMap sie führt, und die gemessene Entfernung zur Ortsmitte.

Warum hier keine Bewertungen von Google und TripAdvisor stehen

Eine Durchschnittsnote aus den großen Portalen wäre der naheliegende Zusatz zu jedem Haus. Sie fehlt, und zwar nicht aus Nachlässigkeit. Google untersagt in seiner robots.txt den Abruf der Suchergebnisse. TripAdvisor führt in seiner robots.txt eine Gruppe von Abrufprogrammen mit Disallow für die gesamte Seite auf, und unseres steht namentlich darin. HolidayCheck antwortet auf die Anfrage nach der robots.txt nicht mit einer Regeldatei, sondern mit einer Sperrseite. Geprüft am 04.09.2026.

Damit bleiben zwei ehrliche Möglichkeiten: eine Note erfinden oder keine ausweisen. Wo an einem Haus trotzdem eine Note steht, stammt sie aus einer Quelle, die den Abruf erlaubt, und die Quelle steht dabei. Als Ersatz für die fehlende Note trägt jedes Haus seine amtliche Sterneklassifizierung, soweit sie in OpenStreetMap erfasst ist.

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So wird diese Seite zitiert

hundeorte.de: Hundehotels in Deutschland. Stand 04.09.2026. https://hundeorte.de/hundehotel/

5 Fragen zu Hunden im Hotel

Wie viele Hotels nehmen überhaupt Hunde?
In den 13 fertig erhobenen Orten liegen 561 Hotels, und jedes davon steht in dieser Rechnung. 112 davon sagen auf ihrer eigenen Seite ausdrücklich zu, 39 nehmen Hunde nach Absprache, 28 lehnen ab. Bei 382 Häusern steht dazu nichts im Netz. Die Frage lässt sich also für gut ein Drittel des Bestands gar nicht beantworten, ohne anzurufen.
Warum steht bei so vielen Hotels keine Angabe?
Drei verschiedene Gründe, die hier auseinandergehalten werden. 135 Häuser haben in OpenStreetMap keinen Internetauftritt hinterlegt. 58 Betreiber untersagen in ihrer robots.txt den maschinellen Abruf ihrer Seite, das wird respektiert und nicht umgangen. Der Rest hat eine Seite, die zu Hunden schweigt. Nur der dritte Fall ist eine Aussage des Hauses, die ersten beiden sind Lücken der Erhebung.
Warum stehen hier keine Bewertungen von Google oder TripAdvisor?
Weil beide den maschinellen Abruf untersagen. Google sperrt seine Suche in der robots.txt, TripAdvisor nennt unser Abrufprogramm dort namentlich mit Disallow, HolidayCheck liefert auf die robots.txt gar keine Regeldatei, sondern eine Sperrseite. Ein Mittelwert aus diesen Quellen wäre entweder ausgedacht oder gegen den erklärten Willen der Betreiber geholt. Beides kommt nicht in Frage.
Was kostet der Hund im Hotel?
Wo eine Gebühr je Nacht veröffentlicht ist, liegt sie zwischen 5 und 30 Euro. Veröffentlicht wird sie allerdings selten: Von 151 Häusern, die Hunde nehmen, nennen nur 64 einen Betrag. Die übrigen schreiben kostenpflichtig und lassen offen, wie viel.
Ist die Liste vollständig?
Für die 13 fertig erhobenen Orte ja, und das ist der Unterschied zu den üblichen Verzeichnissen: Hier steht nicht eine Auswahl, sondern jedes Hotel des Ortes, auch das ablehnende und das schweigende. Für Deutschland insgesamt nein. Berlin, Hamburg und München fehlen bewusst, dort stehen je 300 bis 500 Häuser, und eine Vollerhebung davon ist noch nicht geleistet.

Standortdaten aus OpenStreetMap, von Freiwilligen gepflegt und damit möglicherweise unvollständig. Fehlt eine Angabe, steht das hier, statt sie zu raten. Korrekturen an redaktion@hundeorte.de.