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Hundehotels in Deutschland

Jedes andere Verzeichnis zeigt Ihnen die Hotels, die für sich werben. Dieses zeigt Ihnen alle Hotels eines Ortes und daneben, was jedes einzelne zu Hunden sagt. Auch die, die ablehnen, und die, die schweigen.

Kurz beantwortet

In 18 Orten steht der vollständige Hotelbestand, zusammen 2051 Hotels. Bei 1599 davon war die eigene Seite zu lesen, und nur diese stehen im Verzeichnis. 460 sagen Hunden ausdrücklich zu, 120 nehmen sie nach Absprache, 129 lehnen ab, 890 schweigen dazu. Das sind 36,3 Prozent der gelesenen Häuser mit einer Zusage, und 28,3 Prozent, wenn man den ganzen Bestand als Nenner nimmt und unterstellt, dass kein ungelesenes Haus Hunde nimmt. Zwischen den Orten reicht die Spanne von 15,2 bis 84,2 Prozent.

Orte vollerhoben
18
vollständiger Bestand, kein Ausschnitt
Hotels im Bestand
2051
aus OpenStreetMap, 1599 davon gelesen
Mit Zusage
460
dazu 120 nach Absprache
Gebühr veröffentlicht
250 von 580
5 bis 35 Euro je Nacht

Warum hier auch die Hotels stehen, die keine Hunde nehmen

Ein Verzeichnis, das zwanzig hundefreundliche Hotels einer Stadt aufzählt, beantwortet die Frage nicht, die man eigentlich hat. Zwanzig von 25 Häusern wäre eine hundefreundliche Stadt, zwanzig von 300 wäre das Gegenteil, und die Liste sieht in beiden Fällen gleich aus. Deshalb steht am Anfang jeder Ortsseite nicht die Auswahl, sondern der vollständige Hotelbestand aus OpenStreetMap. Erst danach wird gezählt.

Geprüft wird auf der Seite des Hauses selbst, nicht auf einem Buchungsportal und nicht in einem anderen Verzeichnis. Der Satz, auf dem die Einstufung beruht, steht bei jedem Haus im Wortlaut mit dabei, samt Adresse und Prüfdatum. Wer widerspricht, kann nachlesen, was dort stand.

Was gemessen wird, und was nicht

Gemessen wird die veröffentlichte Hunderegel. Nicht gemessen wird, ob ein Haus, das nichts schreibt, den Hund am Empfang trotzdem hereinlässt. Diese Unterscheidung ist der ganze Unterschied zwischen einer Erhebung und einer Behauptung, deshalb steht sie hier oben und nicht im Kleingedruckten.

nimmt Hunde
460
auf Anfrage
120
nimmt keine
129
keine Angabe
1342

Die vierte Gruppe zerfällt noch einmal in drei, und die drei bedeuten Verschiedenes. Bei 224 Häusern führt OpenStreetMap überhaupt keinen Internetauftritt. 208 Betreiber untersagen in ihrer robots.txt den maschinellen Abruf; das wird eingehalten, auch wenn die Angabe damit fehlt. Die übrigen 890 Häuser haben eine gelesene Seite, auf der zu Hunden nichts steht. Nur der letzte Fall ist eine Aussage des Hauses.

Bei 251 Häusern stammt die Internetadresse nicht aus OpenStreetMap. Dort stand keine oder eine, die ins Leere führt, und die Seite wurde selbst gesucht. In den Bestand kam sie erst, nachdem Name und Ort des Hauses darauf standen und der kennzeichnende Teil des Namens im Domainnamen; Buchungsportale und Sammelseiten sind ausgeschlossen. Ein fehlender Eintrag in OpenStreetMap ist eine Lücke der Karte und keine Aussage über das Hotel.

18 Erhebungsorte in 16 Bundesländern

Die Erhebungsorte sind bewusst gemischt: eine Ruhrgebietsstadt neben einem Nordseebad, ein Schwarzwaldort neben einer Landeshauptstadt. Ob eine Stadt oder ein Ferienort hundefreundlicher ist, lässt sich sonst nicht sagen, und die Antwort fällt deutlicher aus als erwartet.

Hundehotels nach Stadt

Jede Seite führt den vollständigen Hotelbestand ihres Ortes: erst eine Übersicht zum Überfliegen, dann jedes Haus einzeln mit Gebühr, Hausregel und dem Satz, auf dem die Einstufung beruht. Auch die Häuser, die ablehnen, und die, zu denen nichts zu finden war.

Wo der größte Teil der Hotels Hunde nimmt

Der Anteil rechnet die Häuser mit Zusage und die auf Absprache gegen den gesamten Hotelbestand des Ortes. Er ist damit die vorsichtigste aller möglichen Zahlen: Jedes Haus, dessen Regel nicht zu beschaffen war, zählt im Nenner mit und drückt den Anteil. Die vollständige Rechnung mit beiden Bezugsgrößen steht in der Auswertung.

Warum hier kein Preisniveau steht

Ein Kostenniveau je Haus, von günstig bis gehoben, war fest eingeplant. Die Rechnung dafür ist einfach: der niedrigste Preis, den das Haus selbst veröffentlicht. Nur veröffentlichen ihn 59 von 2051 Häusern, und unter diesen 59 steht "ab 60 Euro" neben "ab 780 Euro". Das eine ist eine Nacht, das andere ein Arrangement über mehrere Tage, und die Seite sagt nicht, welches von beidem gemeint ist. Die Spanne reicht von 12 bis 899 Euro. Aus solchen Zahlen eine Preisklasse zu bilden hieße, zwei verschiedene Dinge in dieselbe Spalte zu schreiben und das Ergebnis wie eine Messung aussehen zu lassen.

Das ist selbst ein Befund und keine Lücke der Erhebung: Der Preis eines Hotelzimmers ist in Deutschland keine veröffentlichte Angabe mehr, sondern eine Auskunft auf Anfrage. Ein Preisniveau daraus zu schätzen hieße, es zu erfinden. Was stattdessen bei jedem Haus steht, sind zwei Angaben, die tatsächlich vorliegen: die amtliche Sterneklassifizierung, soweit OpenStreetMap sie führt, und die gemessene Entfernung zur Ortsmitte.

Warum hier keine Bewertungen von Google und TripAdvisor stehen

Eine Durchschnittsnote aus den großen Portalen wäre der naheliegende Zusatz zu jedem Haus. Sie fehlt, und zwar nicht aus Nachlässigkeit. Google untersagt in seiner robots.txt den Abruf der Suchergebnisse. TripAdvisor führt in seiner robots.txt eine Gruppe von Abrufprogrammen mit Disallow für die gesamte Seite auf, und unseres steht namentlich darin. HolidayCheck antwortet auf die Anfrage nach der robots.txt nicht mit einer Regeldatei, sondern mit einer Sperrseite. Abgerufen am 04.09.2026.

Damit bleiben zwei ehrliche Möglichkeiten: eine Note erfinden oder keine ausweisen. Wo an einem Haus trotzdem eine Note steht, stammt sie aus einer Quelle, die den Abruf erlaubt, und die Quelle steht dabei. Als Ersatz für die fehlende Note trägt jedes Haus seine amtliche Sterneklassifizierung, soweit sie in OpenStreetMap erfasst ist.

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So wird diese Seite zitiert

hundeorte.de: Hundehotels in Deutschland. Stand 04.09.2026. https://hundeorte.de/hundehotel/

5 Fragen zu Hunden im Hotel

Wie viele Hotels nehmen überhaupt Hunde?
In den 18 fertig erhobenen Orten liegen 2051 Hotels, und jedes davon steht in dieser Rechnung. 460 davon sagen auf ihrer eigenen Seite ausdrücklich zu, 120 nehmen Hunde nach Absprache, 129 lehnen ab. Bei 1342 Häusern steht dazu nichts im Netz. Die Frage lässt sich also für gut ein Drittel des Bestands gar nicht beantworten, ohne anzurufen.
Warum steht bei so vielen Hotels keine Angabe?
Drei verschiedene Gründe, die hier auseinandergehalten werden. 224 Häuser haben in OpenStreetMap keinen Internetauftritt hinterlegt. 208 Betreiber untersagen in ihrer robots.txt den maschinellen Abruf ihrer Seite, das wird respektiert und nicht umgangen. Der Rest hat eine Seite, die zu Hunden schweigt. Nur der dritte Fall ist eine Aussage des Hauses, die ersten beiden sind Lücken der Erhebung.
Warum stehen hier keine Bewertungen von Google oder TripAdvisor?
Weil beide den maschinellen Abruf untersagen. Google sperrt seine Suche in der robots.txt, TripAdvisor nennt unser Abrufprogramm dort namentlich mit Disallow, HolidayCheck liefert auf die robots.txt gar keine Regeldatei, sondern eine Sperrseite. Ein Mittelwert aus diesen Quellen wäre entweder ausgedacht oder gegen den erklärten Willen der Betreiber geholt. Beides kommt nicht in Frage.
Was kostet der Hund im Hotel?
Wo eine Gebühr je Nacht veröffentlicht ist, liegt sie zwischen 5 und 35 Euro. Veröffentlicht wird sie allerdings selten: Von 580 Häusern, die Hunde nehmen, nennen nur 250 einen Betrag. Die übrigen schreiben kostenpflichtig und lassen offen, wie viel.
Ist die Liste vollständig?
Für die 18 fertig erhobenen Orte ja, und das ist der Unterschied zu den üblichen Verzeichnissen: Hier steht nicht eine Auswahl, sondern jedes Hotel des Ortes, auch das ablehnende und das schweigende. Für Deutschland insgesamt nein. Ein Ort wird nicht ausgelassen, weil er groß ist. Er wird nur nicht halb gezeigt.

Standortdaten aus OpenStreetMap, von Freiwilligen gepflegt und damit möglicherweise unvollständig. Fehlt eine Angabe, steht das hier, statt sie zu raten. Korrekturen an .