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hundeorte.de

Wo nehmen die meisten Hotels Hunde?

Kein Beliebtheitsranking und keine Auszeichnung. Eine Division: Häuser mit veröffentlichter Hundezusage, geteilt durch alle Hotels des Ortes.

Kurz beantwortet

In 18 vollständig erhobenen Orten mit zusammen 1.599 Hotels nehmen 580 Häuser Hunde, das sind 36,3 Prozent. Zwischen den Orten liegen aber Welten: In Sankt Peter-Ording sind es 84,2 Prozent, in Cochem 15,2 Prozent. Das ist das 5,5fache.

Orte vollerhoben
18
Hotels geprüft
2051
Mit Hundezusage
580
Anteil gesamt
28,3 %

Anteil unter den Häusern, deren Regel gelesen werden konnte

Der Nenner ist hier nicht der ganze Hotelbestand, sondern der Teil davon, dessen eigene Seite gelesen werden konnte. Häuser ohne auffindbaren Internetauftritt und Häuser, deren Betreiber den maschinellen Abruf untersagt, sind nicht darin: Über sie ist nichts erhoben, und sie als Nein zu zählen wäre eine Behauptung. Wie viele Häuser das je Ort sind, steht in der Tabelle darunter, zusammen mit demselben Zähler auf dem ganzen Bestand.

Ein Vorbehalt, der zu dieser Tabelle gehört: Die Hotelbestände stammen aus Abzügen verschiedenen Datums, vom 06.05.2026 bis zum 06.09.2026. Der öffentliche Hauptserver von OpenStreetMap war während der Erhebung über Tage nicht erreichbar, und die Spiegel hängen unterschiedlich weit hinterher. Der Stichtag steht auf jeder Ortsseite. Ein einheitlicher Abzug steht aus und wird die Zahlen um einzelne Häuser verschieben.

Beide Grenzen nebeneinander

Die erste Spalte ist die Zahl, die überall auf diesen Seiten steht: der Anteil unter den Häusern, deren Seite gelesen werden konnte. Die zweite rechnet denselben Zähler auf den gesamten Hotelbestand des Ortes und unterstellt damit, dass kein einziges der ungelesenen Häuser Hunde nimmt. Sie ist die Untergrenze und kann nur zu niedrig sein. Der wahre Wert liegt zwischen beiden, und wie weit sie auseinanderliegen, sagt, wie vollständig der Ort erhoben ist.

PlatzOrtHotelsdavon gelesennehmen HundeAnteil gelesenAnteil BestandGebühr Mittenennt BetragEinwohner
1Sankt Peter-Ording32191684,2 %50 %20 Euro9 von 163.877
2Saarbrücken39291655,2 %41 %15 Euro9 von 16183.509
3Willingen (Upland)44361850 %40,9 %18 Euro7 von 185.611
4Kühlungsborn51341647,1 %31,4 %22,5 Euro5 von 168.084
5Winterberg56391846,2 %32,1 %15 Euro6 von 1812.792
6Potsdam35321443,8 %40 %20 Euro2 von 14187.119
7Füssen47421842,9 %38,3 %11 Euro9 von 1816.072
8Weimar33251040 %30,3 %20 Euro4 von 1065.611
9Baiersbronn44341338,2 %29,5 %12 Euro7 von 1315.126
10Quedlinburg3124937,5 %29 %15 Euro5 von 923.277
11München41235712936,1 %31,3 %15 Euro51 von 1291.505.036
12Berlin63245915934,6 %25,2 %15 Euro62 von 1593.782.202
13Dortmund67431432,6 %20,9 %14 Euro7 von 14595.471
14Hamburg40132210532,6 %26,2 %19,5 Euro56 von 1051.910.160
15Bremerhaven2217529,4 %22,7 %12 Euro1 von 5114.677
16Bad Schandau1814428,6 %22,2 %15 Euro2 von 43.409
17Cuxhaven47401127,5 %23,4 %15 Euro6 von 1149.443
18Cochem4033515,2 %12,5 %15 Euro2 von 55.346

Häuser mit Hundezusage je 10.000 Einwohner

Die andere Frage: nicht, wie sich die Hotellerie eines Ortes verhält, sondern wie viel Angebot je Kopf da ist. Ferienorte gewinnen diese Rechnung zwangsläufig, weil ihre Hotels für Gäste gebaut sind und nicht für Einwohner. Die Zahl steht hier trotzdem, weil sie die Größenordnung zeigt, in der sich die Orte unterscheiden.

Was der Preis über den Ort sagt

Die Gebühr in der Mitte ist der mittlere veröffentlichte Betrag je Nacht, nicht der Durchschnitt: Ein einzelnes Haus mit 30 Euro zieht bei acht Häusern den Schnitt um zwei Euro hoch, den mittleren Wert gar nicht. Am teuersten liegt Kühlungsborn mit 22,5 Euro, am günstigsten Füssen mit 11 Euro. Das ist das 2fache, bei derselben Leistung: einem Hund im Zimmer.

Die zweite Zahl daneben ist die wichtigere. Sie sagt, wie viele der Häuser mit Zusage den Betrag überhaupt veröffentlichen. Am offensten ist Sankt Peter-Ording mit 56,3 Prozent, und selbst dort schweigt ein Teil. Wer eine Gebühr im Voraus wissen will, muss sie in der Mehrzahl der Fälle erfragen.

Die Häuser, die am meisten zusagen

Das ist ausdrücklich keine Bestenliste und keine Note. Gezählt wird nur, was ein Haus selbst veröffentlicht hat: Jede Zusage zählt eins, jede Einschränkung zählt eins ab. Eine eingezäunte Wiese und ein Napf im Zimmer wiegen dabei gleich, weil jede Gewichtung eine Meinung wäre und eine Meinung nicht in eine Zahl gehört, die wie eine Messung aussieht.

Was die Liste deshalb misst, ist Ausführlichkeit und nicht Qualität. Ein Haus, das zwei Sätze schreibt und den Hund tadellos behandelt, steht hier hinten. Häuser ohne jede Zusage tauchen gar nicht auf.

Verwandte Auswertungen

So wird diese Seite zitiert

hundeorte.de: Anteil hundefreundlicher Hotels in 18 Orten. Stand 04.09.2026. https://hundeorte.de/auswertung/hundefreundliche-hotels/

4 Fragen zu dieser Auswertung

Was genau misst dieses Ranking?
Den Anteil der Hotels eines Ortes, die auf ihrer eigenen Seite eine Hundezusage veröffentlichen, gerechnet auf die Häuser, deren Seite gelesen werden konnte. Es misst nicht, wie viele Hotels tatsächlich Hunde hereinlassen: Ein Haus, das nichts schreibt, begrüßt den Hund am Empfang vielleicht freundlich. Häuser ohne auffindbaren Auftritt und Häuser mit gesperrtem Abruf stehen nicht im Nenner, weil über sie nichts erhoben ist. Dieselbe Rechnung auf dem vollständigen Bestand steht als zweite Spalte daneben und ist die Untergrenze.
Warum stehen nur wenige Orte in der Liste?
Weil ein Anteil nur dann eine Aussage ist, wenn der Zähler eine Vollerhebung ist. In den 18 Orten dieser Liste steht jedes Hotel des Ortes im Nenner, und jede abrufbare Hotelseite wurde einzeln gelesen. 228 Häuser sperren ihre Seite gegen maschinelles Lesen oder antworten nicht; sie zählen im Nenner mit und nie als Zusage. Für einen Ort, in dem nur die auffälligen Häuser recherchiert wurden, würde der Anteil messen, wie fleißig recherchiert wurde, und nicht, wie hundefreundlich der Ort ist. Solche Orte stehen deshalb gar nicht drin.
Warum fehlen die großen Städte?
Sie kommen in die Tabelle, sobald jedes ihrer Häuser gelesen ist. Ein Anteil aus einer halben Erhebung misst, wie weit die Arbeit gediehen ist, und nicht, wie hundefreundlich der Ort ist.
Sind zwei Zahlen für denselben Ort nicht widersprüchlich?
Nein, sie beantworten zwei Fragen. Der Anteil am Gesamtbestand ist die vorsichtige Zahl: Jedes Haus, dessen Regel nicht zu beschaffen war, drückt sie. Der Anteil an den gelesenen Häusern ist die optimistische: Er unterstellt, dass die nicht lesbaren Häuser sich verhalten wie die lesbaren. Der wahre Wert liegt dazwischen, und beide Grenzen stehen deshalb nebeneinander.

Standortdaten aus OpenStreetMap, von Freiwilligen gepflegt und damit möglicherweise unvollständig. Fehlt eine Angabe, steht das hier, statt sie zu raten. Korrekturen an .